«Projektunterricht ist eine grosse Chance»
Schulblatt 07.03.2025
Schülerinnen und Schüler aller Schulstufen erstellen heute Projektarbeiten. Der Lehr- und Lernforscher Yves Karlen erklärt im Gespräch, welche Kompetenzen damit gefördert werden, was es braucht, damit das auch klappt, und warum der Prozess wichtiger ist als das Resultat.
Interview: Jacqueline Olivier Foto: Sabina Bobst
Erinnern Sie sich an eine spezielle Projektarbeit aus Ihrer Schulzeit?
Nicht aus meiner eigenen Schulzeit,aber ich erinnere mich an eine Projektarbeitaus meiner Zeit als Lehrer. Das war vor etwa 20 Jahren, in der Mittelstufe. Die Schülerinnen und Schüler gestalteten Kamishibais – japanische Schaukästen.
Warum ist Ihnen dieses Projektin besonderer Erinnerung?
Die Kamishibais waren für eine Projektarbeit sehr geeignet, weil verschiedene Fachbereiche involviert waren. In Deutsch haben die Kinder eine Geschichte entwickelt, im Werkunterricht bastelten sie die Box, danach mussten sie das Vortragen üben und zuletzt sind sie mit ihren Kamishibais vor den Eltern und anderen Klassen aufgetreten. In diesem Projekt konnten also nicht nur verschiedene Fächer miteinander verbunden, sondern auch überfachliche Kompetenzen gefördert werden, vom Planen über das Setzen von Zielen oder das Überprüfen – die Schülerinnen und Schüler führten damals schon ein Lerntagebuch – bis zum Präsentieren. Das sind alles Aspekte, die auch heute Teil des projektartigen Lernens sind.
Projektarbeit wird in den Schulenheute grossgeschrieben – aber neu ist es im Grunde nicht?
Projektunterricht kennt man tatsächlich schon sehr lange. Er geht unter anderem zurück auf den amerikanischen Philosophen und Pädagogen John Dewey, der sich bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts für das eigenständige und projektbasierte Lernen aussprach. In Europa war es vor allem die Reformpädagogik, die diese Idee aufgriff. In der Folge entstand ein Hype um diese Art des Lernens, doch später geriet sie wieder etwas in Vergessenheit. Projektunterricht wurde zwar weiterhin praktiziert, aber eher punktuell. In den vergangenen Jahren hat er wieder an Aufmerksamkeit gewonnen, weil er für Schülerinnen und Schüler sinnvoll und gewinnbringend ist.
Wie kann man Projektarbeit denn definieren?
Der Begriff Projektarbeit ist meines Erachtens nicht ideal, denn er fokussiert zu stark auf das Produkt, das am Ende steht. In erster Linie geht es jedoch um einen Lernprozess. Deshalb sollte man eher von projektartigem oder projektbasiertem Lernen sprechen. Dabei stehen die Schülerinnen und Schüler und der Erwerb von Kompetenzen im Zentrum, der Lehrer oder die Lehrerin übernimmt die Rolle einer Begleitperson. Das ist ein erstes, wichtiges Merkmal. Und ein zweites: Hinter dem projektbasierten Lernen steht ein mehrdimensionales Konzept, das verschiedene Charakteristika umfasst.
«In erster Linie geht es um einen Lernprozess.»
Yves Karlen, Lehr- und Lernforscher
Welche Charakteristika sind das?
Als Erstes geht man von einer Problemstellung aus, die möglichst realitätsnah sein soll und sich mit den Interessen und Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler verbinden lässt. Es geht zudem um Eigenverantwortung und zunehmende Selbststeuerung der Kinder und Jugendlichen. Auch kooperatives Lernen ist ein wichtiger Aspekt – es entsteht eine Interaktion unter den Lernenden sowie zwischen den Lernenden und der Lehrperson. Der Prozess wird vorgängig geplant, und es werden Ziele festgelegt. Die Dauer des Prozesses ist begrenzt. Im Rahmen dieses Prozesses erwerben die Kinder und Jugendlichen sowohl fachliche als auch überfachliche Kompetenzen. Am Schluss entsteht ein Produkt, das in der Klasse oder klassenübergreifend präsentiert wird. Und ganz wichtig: Es findet eine Reflexion des Lernprozesses statt.
Wie früh kann respektive sollte man mit dem projektbasierten Lernen beginnen?
Möglichst früh, das geht schon im Kindergarten. Wichtig ist natürlich, dass man Aufgaben und Vorgehen jeweils altersgerecht anpasst. Man beginnt mit projektartigen Übungen und kleineren Projekten, die dann im Verlaufe der Schulzeit immer umfassender und komplexer werden.
Projektbasiertes Lernen im Kindergarten – wie macht man das?
Im Grunde nicht anders, als man es mit den fachlichen Kompetenzen macht – sehr spielerisch und mit strukturierten, aber offenen Aufgabenstellungen, um kindliche Neugier zu fördern und Individualität zuzulassen. Man kann den Kindern zum Beispiel kleine, überschaubare Projektaufgaben stellen, etwa eine Stadt aus Lego, Karton oder Naturmaterialien zu bauen. Anschliessend denkt man mit ihnen kurz darüber nach, warum sie was gebaut haben, wie es gelaufen ist und ob sie die Stadt das nächste Mal anders bauen würden. Mit solchen Fragen geht man bereits in Richtung reflektive Kompetenzen – man denkt über das Lernen nach. Oder man kann mit ihnen im Rahmen eines Projekts über Emotionen reden, die Teil der kommunikativen Kompetenzen sind. Der sukzessive Aufbau von Kompetenzen im Laufe der Schulzeit erfordert einen systematischen Ansatz. Zentral ist es, die Kinder und Jugendlichen nach und nach an die Eigenverantwortung heranzuführen. Dafür brauchen sie allerdings zahlreiche Werkzeuge.
«Projektbasiertes Lernen schafft die idealen Voraussetzungen, um mit der Heterogenität pädagogisch umzugehen.»
Yves Karlen, Lehr- und Lernforscher

Welche Werkzeuge meinen Sie?
Ich meine damit vor allem Lernstrategien. Etwa das Setzen von Zielen und damit verbunden die Überlegung, was ein gutes Ziel überhaupt ist – es soll realistisch und umsetzbar sein. Oder die Planung: Wie setzt man Prioritäten, warum ist es wichtig, Pufferzeiten einzuplanen? Bis hin zu: Wie schreibt man ein Lerntagebuch? In der Praxis sehe ich immer wieder, dass Lehrpersonen enttäuscht sind, weil von den Schülerinnen und Schülern in Sachen Reflexion wenig Substanzielles kommt. In ihrem Lerntagebuch schreiben sie vielleicht: «War alles gut» oder «Lief nicht gut», aber das bringt sie in ihrem Lernen nicht weiter. Was also braucht es? Die Schülerinnen und Schüler brauchen eine Anleitung, wie man reflektiert. Sie brauchen auch ein entsprechendes Vokabular – die Sprache des Lernens –, um ihre Erkenntnisse formulieren zu können. Und sie brauchen Beispiele dafür, wie sie gezielt über ihr Lernen nachdenken können. Vielleicht benötigen sie darüber hinaus gewisse Raster, die ihnen helfen, sich selbst einzuschätzen. Denn die Forschung zeigt, dass Schülerinnen und Schüler teilweise grosse Mühe haben, sich wirklich realistisch einzuschätzen. Das kann und muss man üben.
Welches sind denn die wichtigsten Kompetenzen, die beim projektbasierten Lernen erworben werden sollen?
Zum einen geht es sicher um fachliche Kompetenzen. Beim projektbasierten Lernen setzen sich die Schülerinnen und Schüler vertieft mit Inhalten auseinander, allenfalls sogar über verschiedene Fächer hinweg, wodurch sie auch Zusammenhänge erkennen können. Zum anderen werden die unterschiedlichsten überfachlichen Kompetenzen gefördert, von denen wir einige schon angesprochen haben. Das geht von Lernstrategien über Durchhaltewillen, Problemlösestrategien, kommunikative und kooperative Kompetenzen bis hin zu Auftrittskompetenzen. Im Grunde lernen sie die Kompetenzen, die für das lebenslange Lernen relevant sind. Und es ist nicht erstaunlich, dass die Forschung positive Zusammenhänge zwischen projektartigem Lernen und schulischem Erfolg aufzeigt.
Wie lassen sich diese Zusammenhänge erklären?
Projektarbeit wirkt sich positiv auf dieMotivation aus, weil die Schülerinnen und Schüler vertieft in ein bestimmtes und oft selbst gewähltes Thema eintauchen können. Und wenn sie über die nötigen Lernstrategien verfügen, führt dies dazu, das sie auch fachlich erfolgreicher sind, was sich in den Zeugnisnoten widerspiegelt. Es gibt Kinder, die bei dieser Art des Lernens aufblühen, und solche, die damit Mühe haben. Was bedeutet das für die Begleitung durch die Lehrperson? Ich sehe keinen Unterschied zum sogenannt klassischen Unterricht. Auch da ist man als Lehrperson mit einer grossen Heterogenität konfrontiert und muss stark individuell begleiten. Und vermutlich ist es dort sogar anspruchsvoller als ineinem offenen, schülerzentrierten Projektunterricht, in dem die Kinder und Jugendlichen kompetenzorientiert individuell arbeiten können. Projektbasiertes Lernen schafft im Grunde die idealen Voraussetzungen, um mit der Heterogenität pädagogisch umzugehen. Dennoch muss man sich als Lehrperson bewusst sein, dass nicht alle gleich gut mit diesem Setting umgehen können, und in der Rolle als Lernbegleiterin oder -begleiter entsprechende Strukturen und Unterstützungen anbieten.

Yves Karlen (42) ist Professor für Gymnasialpädagogik sowie für Lehr- und Lernforschung an der Universität Zürich.
Ursprünglich absolvierte er die Lehrer und Praktikumslehrerausbildung an der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW). Er arbeitete als Dozent an der PH FHNW sowie an der PH Zürich.
Von 2017 bis 2023 war er als Professor für pädagogisch-psychologische Lehr- und Lernforschung an der PH FHNW tätig, 2023 wechselte er ans Institut für Erziehungswissenschaften (IfE) der Universität Zürich.
Seine Forschungsschwerpunkte sind Selbstreguliertes Lernen, Mindsets, Motivation, Professionelle Kompetenzen von Lehrpersonen und Diagnostische Kompetenzen.
Es besteht also nicht die Gefahr, dass sich die Schere zwischen stärkeren und schwächeren Schülerinnen und Schülern weiter öffnet?
Davon auszugehen, dass schulisch schwächere Schülerinnen und Schüler automatisch auch beim projektbasierten Lernen schwächer sind, wäre ein Trugschluss. Es ist immer wieder erstaunlich, welche Kräfte und welches Potenzial Kinder und Jugendliche freisetzen, wenn sie sich in etwas vertiefen können, was sie interessiert. Projektunterricht ist deshalb eine grosse Chance – gerade für schulisch Schwächere. Weil auch sie ein Erfolgserlebnis haben können und am Schluss etwas vorzuweisen haben.
Projekte kann man in Gruppen oder allein umsetzen. Welche Form eignet sich wozu?
Von der Definition her ist projektbasiertes Lernen als Gruppenarbeit angedacht: das gemeinsame Lernen, der Austausch. Dennoch wird es auch immer wieder Einzelarbeiten geben. Der Vorteil der Gruppenarbeit ist sicher, dass man lernt, verschiedene Perspektiven zu verstehen und einzubeziehen, allenfalls auch Konflikte in der Gruppe zu lösen, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und als Team etwas zu erreichen. Einzelarbeiten haben dagegen den Vorteil, dass sie noch individueller und personalisierter sind und so die persönliche Verantwortlichkeit und die Selbstregulation der einzelnen Schülerinnen und Schüler noch mehr stärken. Wenn es sich um grössere Projekte handelt, ist bei Einzelarbeiten aber das Risiko der Überforderung grösser– eine Gruppe ist letztlich immer auch eine Ressource, die man nutzen kann. Namentlich bei der Maturarbeit setzen sich viele Jugendliche sehr hohe Ziele.
Wie gross ist hier das Risikoder Selbstüberforderung?
Bei den Maturarbeiten wird teilweise tatsächlich über das Ziel hinausgeschossen. Man sollte nicht vergessen: Eine Maturarbeit ist eine wissenschaftspropädeutische Arbeit, also noch keine wissenschaftliche Arbeit und schon gar keine Masterarbeit oder Dissertation. Unsere Untersuchungen haben ausserdem ergeben, dass sich viele Schülerinnen und Schüler im Hinblick auf ihre Maturarbeit gewünscht hätten, dass die Kompetenzen, die für eine solche Arbeit nötig sind, vorgängig geübt worden wären. Denn wenn man das nicht übt, besteht die Gefahr, dass man sich zu viel vornimmt oder nicht sauber plant. Auch der betreuenden Lehrperson kommt eine wichtige Rolle zu. Sie muss zusammen mit der Schülerin oder dem Schüler genau abklären, ob das Projekt umsetzbar ist, ob die Ziele so gesetzt sind, dass der Rahmen einer Maturarbeit nicht gesprengt wird. Darum sollte die Begleitung vor allem zu Beginn sehr eng sein. In den Mittelschulen wurde vor einigen Jahren das Projekt Selbstorientiertes Lernen – kurz SOL – umgesetzt, um die Schülerinnen und Schüler an das selbstständige Arbeiten heranzuführen.
Funktioniert SOL demnach nicht?
Bei SOL geht es vor allem um Unterrichtsstrukturen, die man den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung stellt –sie bekommen mehr Eigenverantwortung, arbeiten öfter selbstständig. Damit haben sie aber noch nicht gelernt, wie selbstständiges Arbeiten funktioniert. Es gibt sicher die, die dies sinnvoll nutzen können, weil sie die entsprechenden Voraussetzungen mitbringen, aber es gibt auch jene, die in diesen Strukturen verloren sind. Ihnen muss man zeigen, wie man mit dieser Eigenverantwortung umgeht. Unsere Studie zum selbstregulierten Lernen hat gezeigt: Es wird zwar viel implizit gemacht oder vorausgesetzt, aber die überfachlichen Kompetenzen, die es dafür braucht, werden noch zu wenig explizit vermittelt.
Das heisst, diese Kompetenzen lernt man nicht einfach «by doing»?
Nein, auch wenn dies eine gängige Annahme ist. Es reicht bei Weitem nicht, Schülerinnen und Schülern einfach einen Projektauftrag zu erteilen und zu denken, auf diese Weise würden sie sich die nötigen überfachlichen Kompetenzen aneignen. Unsere Forschung zeigt sogar, dass etwa die Anwendung von Lernstrategien auf Sekundarstufe I im Vergleich zur Primarstufe eher abnimmt. Das Wissen darüber, was Strategien sind und wann, wie und warum sie eingesetzt werden, bebeginnt in der Sekundarschule zu stagnieren. Dies weist klar darauf hin, dass noch Potenzial besteht, diese Kompetenzen explizit zu vermitteln und die Schülerinnen und Schüler anzuregen, solche Strategien einzusetzen.
Sie sind auch in der Ausbildung von Mittelschullehrpersonen tätig: Lernen die Studierenden, wie man diese Kompetenzen vermittelt?
Dies wurde bedauerlicherweise lange Zeit vernachlässigt. Mittlerweile thematisieren wir das sehr intensiv. Unsere Studierenden lernen, was es alles für Kompetenzen gibt und wie man sie vermittelt. Wir bieten ausserdem Seminare zu Themen wie Lernbegleitung oder Förderung überfachlicher Kompetenzen an. Aus meiner Sicht wäre es jedoch wichtig, das Thema nicht nur in der Pädagogischen Psychologie, sondern auch in der Fachdidaktik stärker zu verankern. Die Studierenden sollten sich vermehrt damit auseinandersetzen, was sie in ihrem Fach wie umsetzen und vermitteln können.

«Noten sind wenig aussagekräftig.»
Yves Karlem, Lehr- und Lernforscher
Und wie sieht es an den Pädagogischen Hochschulen aus?
Auch dort gewinnt die Thematik zusehends an Bedeutung. Ich habe früher an der Pädagogischen Hochschule Nordwestschweiz gearbeitet und dort mit meinem Team das Thema Diagnose und Förderung von überfachlichen Kompetenzen sowie Lernbegleitung im Curriculum verankert. Inzwischen ist es zu einem wichtigen Schwerpunkt in der Ausbildung geworden. Im Jahr 2022 haben wir zudem im Auftrag fast aller deutschsprachigen Kantone, darunter auch der Kanton Zürich, das Dossier «Überfachliche Kompetenzen stärken» herausgegeben. Dieses dient nun ebenfalls als wichtige Grundlage für die Ausbildung. Es besteht aber sicher noch Nachholbedarf, insbesondere im Weiterbildungsbereich, damit auch Lehrpersonen, die schon länger unterrichten, sich vertieft mit dem Thema auseinandersetzen können. Am Schluss werden Projektarbeiten bewertet.
Wie kann man solche individuellen Arbeiten, in die oft auch sehr viel Herzblut investiert wurde, gerecht bewerten?
Gerade weil sehr viel Herzblut investiert wird, ist den Jugendlichen nicht damit gedient, wenn am Schluss einfach eine Note gesetzt wird. Noten sind wenig aussagekräftig. Ich plädiere dafür, dass die Schülerinnen und Schüler ein umfassendes Feedback bekommen. Idealerweise beinhaltet ein solches Feedback verschiedene Perspektiven – Fremdeinschätzung durch die Lehrperson, die das Projekt begleitet hat, Selbsteinschätzung, Peer-Feedback. Dieses kann viel mehr Informationen liefern, wertschätzender sein und der Schülerin oder dem Schüler wertvolle Hinweise für den weiteren Lernprozess geben. Am Schluss kann daraus schon eine Note resultieren, aber die Jugendlichen wissen, wie sie zustande gekommen ist, was sie gut gemacht haben und wo sie sich noch verbessern können.
Die Künstliche Intelligenz stellt Lehrpersonen vor neue Herausforderungen. Muss man die Art und Weise der Bewertung neu überdenken?
Ich sehe in der KI sogar eine Chance, denn sie wird helfen, von der starken Fokussierung auf das Produkt wegzukommen. Tatsächlich können die Jugendlichen inzwischen vieles mithilfe der KI erarbeiten, sie müssen es aber auf inhaltliche Vollständigkeit und Richtigkeit prüfen. Und in einem nächsten Schritt müssen sie bei der mündlichen Präsentation zeigen, dass sie das Ergebnis verstanden haben. Das heisst, der Fokus wird stärkerauf den Prozess gerichtet sein. Um diesen zu bewerten, braucht es natürlich gewisse Kompetenz- und Kriterienraster, die im Vorfeld transparent gemacht und von den Schülerinnen und Schülern verstanden werden müssen. Im Kanton Zürich gibt es heute verschiedene Handreichungen und Dossiers, die solche Raster zur Verfügung stellen.